Von Gefangenschaft, Tod und Freiheit

In den nächsten beiden Wochen wird sich Israel wieder an die Toten erinnern. Am kommenden Montagabend (pikanterweise gleichzeitig auch Hitlers Geburtstag) beginnt Yom HaShoa, der Holocaust-Gedächtnistag. Und in der Woche darauf ist Yom Hazikaron, an dem der gefallenen Soldaten und der Opfer des Terrors gedacht wird. Auch an einen lebenden Soldaten werden viele an diesem Tag sicher denken: (weiterlesen…)

Chametz, Matza und Co.

In dieser Woche hat die Religion in Jerusalem wieder besondere Hochkonjunktur. Für die Christen ist Ostern und auf jüdischer Seite wird das Pessachfest gefeiert. (weiterlesen…)

Neues Design und Spam-Gegenmassnahmen

Wie Ihr sicher schon festgestellt habt, gab es in den letzten Tagen einige Veränderungen hier im Blog. Zunächst habe ich das Design verändert, ich hatte einfach mal Lust auf was Neues. Und beim Hinterlassen von Kommentaren müsst Ihr jetzt eine kleine Matheaufgabe lösen. (weiterlesen…)

Gebrochenes Schweigen

Ich habe lange nichts mehr hier im Blog veröffentlicht. Das hat vor allem private und berufliche Gründe. Es ist aber auch der Krieg in Gaza, der mich ein wenig “sprachlos” gemacht hat. (weiterlesen…)

Tragödien

In den letzten Wochen war hier im Land immer deutlicher spürbar, daß sich rund um Gaza eine neue Eskalation der Gewalt abzeichnet. Der auslaufende Waffenstillstand zwischen Hamas und Israel war schon in den letzten Wochen seines Bestehens zunehmend brüchiger geworden. (weiterlesen…)

Ungewöhnliche Himmelsphänomene

Heute abend bekommt man hier in Jerusalem ein sehr beeindruckendes Himmelsphänomen zu sehen. Die Mondsichel, sowie die Planeten Venus und Jupiter formen ein Dreieck am Nachthimmel. (weiterlesen…)

Kulinarische Erfahrungen

Es gibt bekanntermassen kaum Dinge, über die sich Israelis und Palästinenser einig sind. Politisch und weltanschaulich verbindet beide Seiten wenig. In einem Punkt aber herrscht ein breiter Konsens: Hummus ist ein unverzichtbarer Bestandteil des täglichen Lebens. (weiterlesen…)

Wüste bei Nacht

Auf meiner Wunschliste für den Israel-Aufenthalt stand eine Nacht in der Wüste ganz oben. Vor einigen Tagen hatte ich endlich die Gelegenheit, dieses Vorhaben durchzuführen.

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Feeling Israeli

Als ich nach Israel aufbrach, hatten viele Freunde und Bekannte einige Sorgen wegen der Gefahr von Anschlägen. Verglichen mit den vergangenen Jahren ist es hier aber relativ ruhig. Der Alltag hier fühlt sich einfach nicht gefährlich an, trotz der ganzen Waffen und Sicherheitskontrollen. Darüber hinaus bin ich alleine hier, ich muß mir also keine Gedanken über Verwandte bzw. Bekannte machen.

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Ereignisse und Anmerkungen

Drei Ereignisse gibt es für diese Woche aus Israel zu berichten, und zu allen Dreien gibt es eine kleine Anmerkung, die das Gesamtbild doch ein wenig verändert.

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Sport und Mord

Dieser Tage beschäftigt mich Österreich gleich aus zwei Gründen. Zum einen natürlich wegen des Projektes, an dem ich hier mitarbeite - dazu später mehr. Zum anderen ist ja gerade EM. Deutschland ist wieder im Fußballfieber, das bekommt man hier in Israel mit, auch wenn die Berichterstattung in den hiesigen Medien deutlich zurückhaltender ausfällt. Entsprechende Artikel muss man doch eher mit der Lupe suchen. Die Spiele schaue ich mir aber trotzdem an - im österreichischen Fernsehen. Die haben zwar nicht die bessere Mannschaft, aber dafür sehr viel entspanntere Kommentatoren. Wer genug vom Expertengequatsche im deutschen TV hat: Die Live-Übertragungen des ORF sind durchaus eine Empfehlung wert.

Am Rande der Europameisterschaft gab es kürzlich eine Entdeckung, die hierzulande weitaus mehr Aufmerksamkeit erregt hat. (weiterlesen…)

Internet

Heute morgen war der Techniker da und damit habe ich endlich wieder eine Internetverbindung in meiner Wohnung. Ich bin also jetzt abends immer über Skype erreichbar, wer Lust auf einen Chat oder ein Telefonat hat: einfach anklingeln!

Licht am Ende des Tunnels…

Es ist gut möglich, dass ich zum letzten Mal meine “Freitagstour” zum Internetcafe gemacht habe. Meine Kontoeröffnung ist nach langem hin und her und einem Eklat am Ende nun abgeschlossen. (weiterlesen…)

Grand Prix of Jerusalem

Als ich meinen Aufenthalt in Jerusalem plante, habe ich vielfach von Freunden und Bekannten sorgenvolle Kommentare im Hinblick auf die Gefahr eines Bombenanschlags zu hören bekommen. Meine Entgegnung war damals, dass die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden, bei Weitem größer sei. Und auch wenn die allgegenwärtigen Sicherheitskontrollen mich täglich an die Möglichkeit eines Attentats erinnern: Ich wusste ja nicht, wie Recht ich damit hatte.

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Ein- und Ausblicke

Nachdem ich technisch bedingt (fehlender Internetzugang) länger nichts von mir hören lassen habe, wird es Zeit, Euch wieder auf den neuesten Stand der Dinge zu bringen. Ich habe jetzt zumindest auf der Arbeit einen eigenen Büroplatz und damit einen, wenn auch eingeschränkten, Zugang zum Internet.

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Sirenen

So, meine ereignisreichen Tage sind nun erstmal vorbei und der Alltag ist wieder eingekehrt. Donnerstag hatte ich meinen ersten Arbeitstag bei Yad Vashem. Als ich um 8 Uhr ankam, war die Gedenkstätte mit Sicherheitspersonal überlaufen, denn an diesem Morgen fand die zweite Zeremonie zum Holocaust-Gedenktag statt und es wurde noch einmal viel politische Prominenz erwartet. (weiterlesen…)

Yom HaShoah

Die nächsten Tage werden sicher sehr viele neue Erfahrungen mit sich bringen. Morgen endet mein vorübergehender Touristenstatus hier in Israel und ich werde mit der Projektarbeit bei Yad Vashem beginnen. Mein Antrittsdatum, der 1. Mai, ist in diesem Jahr zugleich auch der nationale Gedenktag an die Opfer des Holocaust. An keinem anderen Tag im Jahr wird man als Deutscher in Israel so mit den dunkelsten Kapiteln der Geschichte des eigenen Landes konfrontiert.

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Katzen

Jede Stadt hat ihre ganz eigenen Untermieter. Jerusalem auch. Was einem hier schon nach kurzer Zeit ins Auge fällt, sind die vielen frei umherstreunenden Katzen. Begrüßt wurde ich von ihnen schon an meinem ersten Tag, als ich in einem Park auf den Termin für die Wohnungsbesichtigung wartete. (weiterlesen…)

Ankunft

Gestern bin ich um 4:35 am Morgen nach Tel Aviv eingeschwebt. Die Anreise lief relativ problemlos, wenn man mal vom “Additional Security Check” der El Al absieht. Für die Reise von Tel Aviv nach Jerusalem benutzen die meisten wohl das Sammeltaxi, das geht am schnellsten und ist ziemlich günstig. Ich hatte aber gehört, die Bahnstrecke sei sehr schön und da ich eh noch viel Zeit zu verschleudern hatte, fiel meine Wahl auf den Zug.

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